Die Ausbildung zum Frisbee®-bzw. DiscGolf-Coach...

...auf Basis der Erlebnispädagogik ist z. Z. im Aufbau

 

Frisbee® spielen ist ein alter Hut, denken sie vielleicht. Nicht aber, wenn es statt Hin- und Herwerfen darum geht, zielgenau im Gelände zu werfen und am Ende den Zielkorb zu treffen. An dieser Stelle wird Frisbee®Golf daraus. Da der Begriff Frisbee® geschützt ist, sprechen wir fortan nur noch von DiscGolf.

Das Spiel ist dem klassischen Golf sehr ähnlich. Anstelle der Löcher im Boden gibt es beim DiscGolf große Körbe als Ziele und anstelle von Schläger und Ball  DiscGolf-Scheiben.

 

Für das Spiel wird die Kondition eines Spaziergängers gebraucht und eine 175 g Scheibe kann auch fast jeder werfen. Das macht den Disc-Sport zu einem Sport für Jedermann.

Das klingt Ihnen vielleicht zu langweilig für die Erlebnispädagogik. Wir meinen, es ist ein geniales Kooperationsspiel, dass von seinem Selbstverständnis her ideal ist, soziale Kompetenzen zu schulen. Der einfache Ablauf lässt nämlich viel Spielraum für zusätzliche Regeln und Erlebnisse, um Lerninhalte nachhaltig zu transportieren. Das gilt für Kinder Jugendliche und Erwachsene.

Der neuartige Sport und die Faszination der fliegenden Scheiben lässt das Spiel als ein besonderes Erlebnis empfinden. Dieses Erlebnis muss so gestaltet werden, dass die Teilnehmer die Veranstaltung positiv aufnehmen und freiwillig daran teilnehmen. Im Rahmen des Erlebnisses werden ihnen Aufgaben übertragen, die sie dann selbstständig und aus eigenem Anreiz erfüllen müssen. Auf diese Weise findet ein Lernprozess statt, der Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen wichtige Fähigkeiten vermittelt. Auch für die Entwicklung gruppendynamischer Prozesse kann die Erlebnispädagogik sehr hilfreich sein.

Für DiscGolf-Coaches ergibt sich daraus eine sehr reizvolle Arbeit. Die Veranstaltungen finden überwiegend draußen in der Natur statt und außerdem entstehen stets soziale Kontakte zu anderen Menschen. Man ist  körperlich immer aktiv ohne sich dabei zu sehr zu belasten. Diese  Aktivität in der Natur steigert die eigene Gesundheit und Lebensqualität.

Anforderungen an den DiscGolf-Erlebnispädagogen

 

Wir setzen keine pädagogische Ausbildung voraus!

Was die Erlebnispädagogen benötigen, sind natürlich die praktischen Kenntnisse über DiscGolf, um ein derartiges Erlebnis durchführen zu können, die sog. "Hard Skills". Dafür müssen auch die körperlichen Voraussetzungen vorliegen. Ein Erlebnispädagoge soll unbedingt Spaß an der Arbeit mit Menschen haben und über die notwendigen "Soft Skills" verfügen. Beides ist Voraussetzung dafür, damit sie allen Situationen gewachsen sind, die durch die Erlebnisse entstehen können, so dass der angestrebte Lernprozess unmittelbar bei den Teilnehmern stattfindet und dadurch ein Wissenstransfer entsteht.

 

Perspektiven für DiscGolf-Erlebnispädagogen

 

Die Idee, dass Gruppenerlebnisse für die Erziehung und das Lernen gut sein können, ist hinlänglich bekannt. Heute gewinnt die Erlebnispädagogik  immer mehr an Bedeutung, weil der Mensch durch die Unterhaltungselektronik und die zunehmende Digitalisierung nur noch schwer zu motivieren ist. Hier kann die Erlebnispädagogik der analogen Welt ein wichtiger Ausgleich sein und Lerninhalte nachhaltig vermitteln. Ein Bedarf, der sicherlich noch ansteigen wird. Gleichzeitig ist der Wunsch nach Extremerlebnissen nur bei einer kleineren Gruppe Menschen vorhanden. Viele wollen Erlebnisse mit kleinem Aufwand und ohne Risiko.

 

Ablauf der Schulung

 

In der Ausbildung vermitteln wir zu einem großen Teil die Durchführung von DiscGolf-Veranstaltungen und praktischen Teamübungen. Dieser Teil übernimmt

der DiscGolf- Weltmeister Hartmut Wahrmann

 

  • Spielvorbereitung, Warming Up
  • Sicherheitshinweise und Regeln
  • Grundausrüstung
  • Geländekunde
  • Gestaltung mobiler Parcours
  • Kontakt zu festen Parcourseinrichtungen
  • Verschiedene Wurftechniken
  • Spielabschnitte beim DiscGolf
  • Verschiedene Spielformen in der Gruppe
  • Spieldurchführungsvarianten
  • Spielsituationen
  • Gruppen organisieren und richtig anleiten

 

 

Für die inhaltliche Arbeit, die Prozessentwicklung und Gruppendynamik werden Methoden zur Intervention, Visionsarbeit und für Veränderungen benötigt. Dafür betreten wir mit der Heilpraktikerin für Psychotherapie Angelika Voß folgende Felder:

 

  • Teamentwicklung
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Mediation
  • Selbst- und Fremdreflektion
  • NLP (Neurolinguistisches Programmieren)
  • Systemische Fragetechniken
  • Atemtechniken
  • Stress- und Stressmanagement

 

Sobald das Konzept abgeschlossen ist, geben wir es auf dieser Seite bekannt. Sollten Sie Fragen haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

 

Übrigens wird es in diesem Frühjahr ein Buch von uns über DiscGolf in der Erlebnispädagogik geben, veröffentlicht  im Zielverlag.

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